Klar und algenfrei ganz ohne Chemie

Unerwünschtes Algenwachstum betrifft natürliche Teiche ebenso wie hochtechnisierte Schwimmteichanlagen, Golf- oder Parkteiche. AQUAlog Xylitwalzen machen endlich Schluss damit. Xylit ist eine Faser, die aufgrund ihrer polarisierten Struktur die Nährstoffe der Algen und andere Wasserschadstoffe bindet. So wird den Algen auf ganz natürliche Weise die Lebensgrundlage entzogen. Dabei ist die Anwendung denkbar leicht: Die gebrauchsfertigen Xylitwalzen einfach in den Teich legen und sich über sauberes Wasser freuen. Natur statt Keule – das sind Xylitwalzen.

Vorteile


  • Wirkung bereits nach wenigen Tagen
  • ohne chemische Zusatzstoffe
  • neutral gegenüber Fischen
  • positive Einflüsse auf andere Wasserorganismen
  • einfachste Anwendung
  • klareres Wasser und keine unangenehmen Gerüche mehr
  • Entlastung von Filtern und Pumpen
  • erheblich weniger Pflegeaufwand
  • problemlos begrünbar

Versuchsmessung der BTU Cottbus.
Sinkender Phosphat-Gehalt im Wasser innerhalb von nur fünf Tagen nach Einbringung der Xylitwalzen.

2.0 mg/l
0.5 mg/l
0.3 mg/l
0.2 mg/l

Schlecht für Algen. Gut für Ihr Wasser.

Algen ernähren sich von Phosphaten und Nitraten. Xylitwalzen binden an ihrer großen aktiven Oberfläche diese Stoffe und entziehen sie so dem Wasser – im Fall des Phosphats nach nur fünf Tagen bereits bis zu 90 Prozent! Zusätzlich kommt es zu einer schnellen Besiedlung durch nützliche Mikroorganismen und dem Aufbau eines Biofilms. Das Ergebnis ist deutlich klareres Wasser durch ganz natürliche Reinigungseffekte.

Anwendung


fließendes-wasser-1

Ufersicherung an
fließenden Gewässern

Extrem langlebig

An fließenden Gewässern unterliegt traditioneller Verbau mit Brettern oder Faschinen einem schnellen biologischen Abbau. Die Befestigungen müssen nach wenigen Jahren nachgearbeitet oder vollständig erneuert werden. Xylitwalzen schaffen dagegen eine lang anhaltende und stabile Ufersicherung. Die Walzen wirken zudem als Filter, sie adsorbieren Nährstoffe und sind gut besiedelbar.

stehendes-wasser-1

Ufersicherung an
stehenden Gewässern

Nebeneffekt Wasserreinigung

Flachwasserzonen an stehenden Gewässern müssen meistens wasserseitig begrenzt und gesichert werden. In diesem Fall eignen sich Xylitwalzen als massiver technischer Baukörper. Sie können in verschiedenen Konstruktionsformen angeordnet werden, zum Beispiel in Pyramidenform. Neben ihren idealen konstruktiven Eigenschaften bieten sie bei stehenden Gewässern auch Vorteile aufgrund ihrer wasserreinigenden Wirkung.

Häufige Fragen


Was ist Xylit?
  • Xylit ist eine holzartige, heimische Faser, die in die Lagerstätten von Rohbraunkohle eingebunden ist (größte Vorkommen in der Lausitz). Es ist ein Nebenprodukt der Braunkohleförderung. Für die Gewinnung wird keine zusätzliche Energie aufgewendet.
  • Xylit besitzt die Struktur der ehemaligen Holzfaser, ist aber zäh, elastisch und besonders widerstandsfähig gegenüber mechanischen Beanspruchungen und biologischen Abbauprozessen. Xylit besitzt eine Vielzahl polarisierter Gruppen und ist in der Lage, Nährstoffe und Schadstoffe zu binden.


Warum dienen Xylitwalzen als massives konstruktives Element?

  • Die Schüttdichte von Xylit beträgt ca. 0,4 t/m³, somit wiegt eine Xylitwalze ca. 20 kg/m. Dadurch ist sie ein stabiles konstruktives Element und Faschinen oder Kokoswalzen überlegen, wenn der Böschungsfuß oder der unmittelbare Uferbereich gesichert werden müssen.
  • Darüber hinaus verhindern Xylitwalzen dank ihrer Filterfunktion, dass Feinanteile aus der Böschung ausgetragen werden.


Warum sind Xylitwalzen extrem haltbar?

  • In Mineralböden gibt das Verhältnis der beiden Grundelemente Kohlenstoff (C) und Stickstoff (N) Hinweise auf die Aktivität des Bodenlebens und die Stoffumsetzungsrate. Ab einem C/N-Verhältnis von 25:1 wird die Mikrobentätigkeit langsamer. Xylit besitzt ein C/N-Verhältnis von 215:1!
  • Xylit besitzt eine Standzeit von mindestens 30 Jahren. Nur in den ersten sechs Monaten findet ein nennenswerter Abbau statt. Dabei handelt es sich insbesondere um Stäube, die noch an der Faser haften. Danach beträgt die Abbaurate nur noch ein Prozent pro Jahr.

Warum sind Xylitwalzen gut besiedelbar?
  • Je weiter das C/N-Verhältnis ist, desto mehr leidet das Substrat unter einem Stickstoffmangel und ist in der Lage Stickstoff und Phosphat zu binden. Xylit weist ein sehr weites C/N-Verhältnis auf und ist damit in hohem Maße in der Lage neben Stickstoff auch andere Pflanzennährstoffe zu adsorbieren.
  • Xylitfasern sind stark gegliedert. Sie enthalten die Kapillaren der ehemaligen Pflanzenfasern. Die einzelnen Fasern sind sehr stark aufgeschlossen und weisen eine große spezifische Oberfläche auf. Dadurch bieten sie ausgezeichnete Voraussetzungen für eine mikrobielle Besiedlung, somit wird die Selbstreinigungskraft des Gewässers erhöht.


Wie verbessern Xylitwalzen die Wasserqualität?

  • Xylit filtert Nährstoffe aus dem Oberflächenwasser, bevor es in die Freiwasserzone gelangt. Dadurch wird das Nährstoffangebot im Wasserkörper reduziert.
  • Durch die Konzentration der Nährstoffe im Bereich der Xylitwalzen wird die Vegetationsentwicklung unterstützt.